Rad- und Motor- Club
   "Sturm" Hombruch 1925 e.V.
        Mitglied des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V im Bund Deutscher Radfahrer
      21 facher Deutscher Meister

Historie

1931 - 1942

Die ersten Hombrucher wagen den Schritt ins Profilager und das vorläufige Aus des Vereins

Die dreißiger Jahre begannen sehr viel versprechend. Der Verein begann Radrennen zu Organisieren und mit Emil Kijewski und Fritz Diederichs hatte der Verein zwei der stärksten Fahrer ihrer Zeit in seinen Reihen.
Das Erste vom "Sturm" Hombruch organisierte Rennen war das Paul-Preuß und Michael-Sturm Gedächtnis Rennen am 3 Mai 1931. Über 500 Teilnehmer verteilt auf vier Rennklassen sorgten für hochklassigen Sport. Das Hauptrennen über 160km wurde von Gustav Schmidt aus Dortmund gewonnen.


Start zum ersten vom "Sturm" Hombruch ausgerichteten Rennen

Siegerehrung im Jugendrennen 14 - 16 Jahre

Zieleinlauf im Hauptrennen

Am 28. April 1933 wurde der Verein "gleichgeschaltet". Auf Anordnung des Dortmunder Sportkommissars musste der Vorsitzende Walter Heinrichs den gesamten Vorstand auflösen. Der zum Versammlungsleiter ernannte Paul Tews leitete die Wahl des kommissarischen Leiters. Einstimmig entschied man sich für den bisherigen Vorsitzenden Walter Heinrichs. Um den Verein vor Schaden zu bewahren, trat derselbe unter Zwang der NSDAP bei.
Außerdem verlangte man vom Verein die Einführung des Wehrsports. Darüber sollte in den nächsten Versammlungen entschieden werden. Die Entscheidung wurde immer weiter hinausgeschoben, am Ende blieb alles beim alten. Der Sport hatte weiterhin das letzte Wort.
Gleichzeitig bereiteten mit Hermann Siebelhoff und Emil Kijewski zwei Hombrucher Fahrer mit zahlreichen erfolgen ihren übertritt 1934 ins Profilager vor. Drei Jahre später 1937 wird ihnen Fritz Diederichs folgen.
Parallel entwickelte sich Edmund Neumann zu einer festen Größe auf den Sommer und Winterbahnen in Deutschland.


Hermann Siebelhoff 1930

Siegerehrung Ruhrpreis über 120km 1933
erster Platz: Emil Kijewski


Jugendstafette des Industriebezirks 1934:
der erste Platz ging an die Mannschaft von "Sturm" Hombruch


Emil Kijewski Sieger bei Rund um Köln 1935.
Im gleichen Jahr wurde er für die Weltmeisterschaft der Profis, wo er einen sehr guten 9 Platz belegte nominiert.


Rund um Dortmund 1936: Sieger Fritz Diederichs
Deutschlandtour
Deutschland Rundfahrt 1937 über 3187km verteilt auf 12 Etappen, rechts vorne Emil Kijewski.

Große Erfolge konnten Emil Kijewski und Fritz Diederichs bei der Deutschland Rundfahrt 1937 verbuchen. Im Verlauf der Rundfahrt konnten Fritz Diederichs mit der Etappe Breslau-Chemnitz und Emil Kijewski mit der Etappe Bielefeld-Hannover je eine Etappe für sich entscheiden. Am Ende fuhr Diederichs mit Rang drei sogar bis aufs Podium, Kijewski wurde sechster in der Gesamtwertung. Sieger der Rundfahrt war Otto Weckerling aus Berlin.


Endspurt beim Rundstreckenrennen in Hombruch 1940.
Der 1. Platz in der Jugendklasse geht an Karl Heinz Schaller


"Rund um Dortmund" im Kriegsjahr 1940.
Die Jugendsieger Karl Heinz Schaller und Willi Harde während einer kleinen Siegesfeier

Mit dem Beginn des zweiten Weltkriegs 1939 wurden zahlreiche Mitglieder zum Wehrdienst eingezogen. Auf der Jahreshauptversammlung am 5 Januar 1941 stellte der damalige Geschäftsführer Fritz Müller  fest, dass 75% der Vereinsmitglieder und fast der gesamte Vorstand einschließlich seiner Person Militärdienst leistete. Nach dieser Hauptversammlung erhielten auch noch die letzten aktiven und Vorstandsmitglieder ihre Einberufung.
Die Sommersaison 1941 und 1942 brachte die Jugendabteilung dann noch ohne Betreuung hinter sich. Im November 1942 wurde dann die Vereinsarbeit endgültig bis zum Kriegsende eingestellt.  Die Jugendabteilung fand beim RCD 08 Unterschlupf.


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