Rad- und Motor- Club
   "Sturm" Hombruch 1925 e.V.
        Mitglied des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V im Bund Deutscher Radfahrer
      21 facher Deutscher Meister

Historie

1951 - 1960 Mit dem Wirtschaftswunder wächst eine neue Rennfahrergeneration heran

Zu Beginn der fünfziger Jahre hängten einige Leistungsträger der "alten Garde", die Berufsfahrer Kijewski, Diederichs und Siebelhoff, ihr Rad an den berühmten Nagel. Die  jungen Profis Siefert, Schürmann und Bintner waren dabei, Fuß zu fassen und sich zu behaupten. Günter Bintner kam als Jungprofi auf einen sehr guten dritten Platz bei den Deutschen Straßenmeisterschaften der Berufsfahrer 1951.
Im Frühjahr 1952 stiegen unsere Profis in das Sechstagegeschäft ein. Anlass war die Eröffnung der neuen Westfalenhalle. Beim ersten Sechstagerennen in der neuen Halle kam Fritz Siefert mit seinem Partner Lull Gillen (Luxemburg) auf den 8 Platz. Krönung des Sportjahres 1952 war der Titelgewinn von Walter Schürmann und Fritz Siefert bei der Deutschen Meisterschaft im Zweier- Mannschaftsfahren am 6. Juli in Mönchengladbach.


Horst Kruck, neuer Stadtmeister 1953, nimmt die Glückwünsche von Europameister Heinz Neuhaus und vom Deutschen Meister Walter Schürmann entgegen.

Im Jahr 1953 übernahm der Club die Ausrichtung der Stadtmeisterschaft von Dortmund als Ersatz für den Großen Straßenpreis von Hombruch der in diesem Jahr aus technischen Gründen ausfallen musste. Die Veranstaltung endete im Rennen den Hauptklasse über 100km mit einem Doppelsieg für "Sturm" Hombruch. Es Gewann Horst Kruck vor Hans Maik, auf den dritten Platz kam Friedel Hösl vom RCD 08. Da udo Bonnermann und Heinz Fruck sich ebenfalls vor Platzieren konnten, gewann "Sturm" Hombruch zusätzlich noch die Vereinswertung um den "Silberpokal der Westfalenhalle" vor dem RCD 08.


Horst Abel gewinnt vor Fritz Schenk den "Großen Straßenpreis von Aplerbeck" 1954

In der Saison 1954 konnten Hombrucher Fahrer insgesamt 157 Platzierungen unter den erste 10 herausfahren. Es wurden 31 Rennen gewonnen. Hervorzuheben ist hier der Sieg von Horst Abel beim "Großen Straßenpreis von Aplerbeck" sowie der Titelgewinn des Hombrucher  Vierers mit den Fahrern Udo Bonnemann, Franz Krinetzki, Manfred Schmadtke und Manfred Schlosser, bei den Bezirksmeisterschaften und der Landesverbandsmeisterschaft.


Hoeschbahn 1954 die Mannschaft des "Sturm" Hombruch sichert sich den Titel des Landesverbandsmeisters von links Manfred Schlosser, Manfred Schmadtke, Franz Krinetzki und Udo Bonnemann.

Hoeschbahn 1955 Jugend Vierer-Manschaftsfahren: Lothar Hartmannshean, Horst Gebhard, Manfred Schäding, Betreuer Otto Marpe, Walter Strumberg

1955 gingen bei der Dortmunder Stadtmeisterschaft wieder die ersten beiden Plätze an Hombrucher Fahrer. Es gewann Heinz Fruck vor Udo Bonnemann. Auch der begehrte Silberpokal der Westfalenhalle ging wieder an den "Sturm" Hombruch.


Hoeschbahn 1956 Bezirksmeister im Vierer-Manschaftsfahren mit (von links) Otto Marpe, Manfred Schlosser, Emil Kijewski, Manfred Schmadtke und Walter Strumberg. Otto Marpe wurde außerdem noch Bezirksmeister im Zweier- Manschaftsrennen mit seinem Partner Günter Bade (Aplerbeck)
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Im Innenraum der Hoeschbahn 1956

Mit guten Erfolgen wartete auch wieder das Jahr 1957 auf. In diesem Jahr bekam der Verein einen neuen Zuwachs, der für eine längere Zeit bestimmend für die Erfolgsliste des Vereins werden sollte. Beim ersten Lauf zur Clubmeisterschaft 1957, am Karfreitag in Garenfeld bei Westhofen, meldete sich zum Start in der Jugendklasse ein junger Mann in einer Turnhose. Es war Winfried Bölke, der erst in derselben Woche dem Verein beigetreten war. Mit einer Vorgabe von 30 Sekunden auf die Reise geschickt, gelang es ihm, das Rennen trotz Reifenschadens mit Vorsprung zu gewinnen. Im geschlagenen Feld Fahrer wie Kamp, Gebrüder Wagner, W. Telgheder, Kijewski jun., Homburg u. a. m.. Das war der Beginn einer Karriere, die keiner verg kann, gelang es ihm doch, in seiner Laufbahn insgesamt 9 Deutsche Meisterschaften auf sein Konto zu verbuchen. Dazu muss man noch zwei ehrenvolle Platzierungen bei den Straßenweltmeisterschaften 1962 (4.) und 1963 (3.) rechnen. Bölke, in der Radszene nur "Gustav" genannt, schlug gleich so gut ein, dass er im ersten Jahr seiner Laufbahn auf sage und schreibe 10 Siege kam.


Der junge "Gustav" Bölke

Bölke vor Hahn und Kukulies in Bochum- Werne 1958

Bezirksmeisterschaft in Bochum 1958 Dreifacherfolg für die Hombrucher Jugendfahrer Bölke, vor Wagner und Kraft

Zweiter Platz bei den Deutschen Meisterschaften im vierer Manschaftszeitfahren 1958 in Hannover

Nach dem Vize Titel 1958 führte Jugendwart Horst Abel seine "Jungs" dann zum Sieg bei den Deutschen Meisterschaften im vierer Mannschaftszeitfahren in Hannover 1959. Kurt Lehmann, Winfried Bölke, Reiner Kraft und Gerd Kukulies konnten den Titel nach Hombruch holen.


Deutscher Jugendmeister im Vierermannschaftsfahren 1959 Kurt Lehmann, Winfried Bölke, Reiner Kraft, Gerd Kukulies

Deutscher Jugendmeister im Vierermannschaftsfahren 1959 Jugendwart Horst Abel in der Bildmitte mit Kranz in der Hand
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