Rad- und Motor- Club
   "Sturm" Hombruch 1925 e.V.
        Mitglied des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V im Bund Deutscher Radfahrer
      21 facher Deutscher Meister

Archiv 2015



Aktuelles

Weltcupfinale Paracycling 2015 in Südafrika

Hans-Peter Durst schreibt:

Liebe Radsportfreunde,

nun ist es doch etwas später geworden mit der aktuellen Berichterstattung, leider war das gesamte Hotel in Pietermaritzburg 2 Tage ohne wlan, so schreibe ich nun nach der Rückkehr und bitte um Verständnis.
Nach meinem Sieg im Einzelzeitfahren am Freitag startete ich gestern um 14:30 Uhr im Saisonfinale mein Straßenrennen, wieder auf meinem Marschall Dreirad ins Weltcupfinale 2015.
Im Zentrum Pietrmaritzburgs wurde ein sehr selektiver Straßenrundkurs über 6 Kilometer kreiert, pro Runde mit 95 Höhenmetern und einer sehr schnellen Passage abwärts.
Schnell konnten 5 Fahrer sich absetzen, Ryan Boyle aus den USA, die beiden Südafrikaner Goldy Fuchs und Gerhard Viljoen, der Brite Craig McCann und ich. An den Bergpassagen zeigte ich schnell mein Trainingsrückstand und das doch fast 5 Kilogramm schwerere Dreirad, durch meine recht gute Kurventechnik konnte ich die Lücke immer wieder zufahren.
In der letzten Runde zog Goldy Fuchs bei seinem Heimweltcup nochmals richtig an, die 3 anderen Fahrer konnten nicht mehr folgen, ich kämpfte mich auf der Abfahrt wieder an ihn heran, versteuerte mich leider an der letzten Kurve vor der Zielgerade und musste den Sprint gegen Goldy mit ca. 50 Metern Rückstand fahren – im Ziel fehlten 5 Zentimeter.
Der Freude über dieses gelungene Finale des UCI Rennjahres tat dies aus mehrern Gründen keinen Abbruch – freue ich mich doch über den Sieg des jungen Rennfahrers vor seiner Kulisse, freue ich mich, dass es exakt 6 Wochen nach meinem Sturz wieder so gut lief im Rennen und vorallem – mein großes Ziel, den Gesamtweltcup nach Sportmund zu holen ist geschafft – „2015 – overall men T2 winner“ ist in der wunderbaren Trophäre eingraviert.
Die anschließende Siegerehrung konnte ich in vollen Zügen geniessen nach dem Ausfall auf dem Podium bei der WM in Nottwil – das UCI-Weltcup-Shirt und die Trophäe wurde mir von unserem IPC-Paracycling Präsidenten überreicht – eine besondere Ehre.
Nun ist die Vor-Parlympische Saison Geschichte – nun heißt es Geduld bewahren und auf das Nominierungsdatum im April warten – hoffnungsvoll und gespannt. Ich selbst habe meine Hausaufgaben gemacht – mit 5 Weltcupsiegen, 3 Silbermedaillen, 6 Europacupsiegen, 2 Deutschen Meister Titeln und vorallem den beiden Weltmeistertiteln in 2015 – nun ist der Bundestrainer Patrick Kromer und der DBS - Leistungssportausschuß in Frechen am Zug.
Nun freue ich mich auf einige Tage ganz ohne Radsport und sicher mit einem leckeren Glas Rotwein, bevor der Saisonrückblick und der damit verbundene Ausblick auf die kommende Saison mit Trainer Robert ansteht.
Auf diesem etwas unpersönlichen Weg schon mal von herzen vielen Dank und ein großes Veergelt's Gott für die gesamte wunderbare, gemeinsam erfolgreiche Saison.

Mit sportlichem Gruß
Euer HP

Bilder aus Südafrika

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Ryan BoyleUSA and Goldy FuchsSA.jpg

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Sieg bei der Clubmeisterschaft für Christoph Schübbe

Vereinsrennen 2015

Bei der am letzten Mittwoch ausgetragenen Vereinsmeisterschaft des Hombrucher Radsportvereins waren in allen Klassen die Entscheidungen umkämpft.
Bei den Amateuren konnte sich Christoph Schübbe nach harten Positionskämpfen durchsetzen. Bei den Senioren gewann in diesem Jahr Andreas Kolpak vor Andreas Schulz.

Insgesamt gelang ein schöner Rennabend mit einem gemütlichen Ausklang auf der Niere mit Würstchen, Bier und netten Gesprächen.

Ergebnisse:

Amateure:
1. Christoph Schübbe
2. Michael Chmielewski
3. Thomas Krawczyk
4. Mario Herr
5. Stefan Busch

Senioren:
1. Andreas Kolpak
2. Andreas Schulz
3. Alfred Hain
4. Christian Schreier
5. Mirco Kogge
6. Frank Schmadtke


Bilder dieser Vereinsveranstaltung findet Ihr im Album.





Nordhoff erneut meisterlich

Radsport: 42. Internationale Meisterschaft von Dortmund

Siegerehrung

Trotz durchwachsenen Witterungsbedingungen mit einigen Regenschauern und kühlen Temperaturen säumten am Sonntag zahlreiche Zuschauer die Radrennstrecke im Hombrucher Zentrum.
Sie konnten einen souveränen Sieg des für den RSV Gütersloh startenden Beckumers Alexander Nordhoff erleben, der allein in 2015 zuvor bereits bei 11 Rennen den ersten Platz belegen konnte. Er ließ seine Verfolger auch in Hombruch weit hinter sich. Schon zu Beginn des Qualifikationskriteriums setzte er sich vom durch den einsetzenden Regen weit auseinandergerissenen Hauptfeld ab. Sehr bald vollzog er den letztlich entscheidenden Rundengewinn. Im Feld kämpften sowohl Vorjahressieger Benjamin Sydlik (TWC Veldhoven), wie auch die aus dem Nachwuchs des ausrichtenden RuMC „Sturm“ Hombruch hervorgegangenen Tim Gebauer (Team Stuttgart) und Justin Wolf (RSV Unna) gegen die Überrundung. Auch die tschechischen und niederländischen Fahrer konnten Nordhoff nichts entgegensetzen. Gebauer gewann immerhin vier Wertungen und wurde somit zum erfolgreichsten Punktesammler des Vorlaufs. Dadurch belegte er Platz 2 der Qualifikation, während Justin Wolf Rang 4 hinter Philipp Mamos vom Düsseldorfer Team Starbikewear errang.

Der beste Fahrer bei den schwierigen äußeren Bedingungen war Alexander Nordhoff, der dies mit dem Sieg in der Schlusswertung des hinter Dernymaschinen ausgefahrenen Finales unterstrich. Dabei wiederholte er seinen Erfolg aus dem Jahr 2013 bei der Internationalen Meisterschaft. Gebauer, Mamos und Wolf verteidigten die nachfolgenden Plätze, während Benjamin Sydlik und Jan Ryba aus Prag auf Position 5 und 6 landeten. In der Seniorenklasse setzen sich gleich drei Starter des RSV Gütersloh durch. Andreas Jung gewann vor Guido Helmer. Beide Fahrer konnten auch in dieser Rennklasse das restliche Feld überrunden. Ihr Teamkamerad Bernd Brune wurde Dritter. Das Rennen der Männer C gewann Julian Horstmann aus Münster vor Marten Meschkat und Paul Sicking. Bester Hombrucher in diesem Wettbewerb wurde Michael Chmielewski auf dem siebten Platz.

Bilder von der Veranstaltung findet Ihr in unserem Album.





Spitzensport in Dortmund:

Pressetermin mit dem Sponsor-Sparkasse Dortmund

"Sturm" Hombruch lädt ein zur 42. Internationalen Meisterschaft von Dortmund und zum "Fette-Reifen-Rennen"

Schnelle Sprints, mutige Ausreißversuche und spannende Positionskämpfe – oder kurz gesagt: Radsport der Spitzenklasse! Das können die Zuschauer am Sonntag, den 06. September erleben, wenn es heißt: Start frei zur 42. Internationalen Meisterschaft von Dortmund um den Großen Preis der Sparkasse Dortmund. Veranstaltet wird das Rennen von uns, dem RuMC "Sturm" Hombruch 1925 e. V. - für viele unserer Vereinsmitglieder also das Heimrennen und damit einer der Saisonhöhepunkte.

Ab 12:00 Uhr beginnen die Rennen auf der Harkortstraße im Zentrum von Dortmund Hombruch. Die Teilnehmer sind auf dem schnellen, 850 Meter langen Rundkurs (Harkortstr., Lütgenholthauser Str., Kuntzestr. und Löttringhauser Str.) unterwegs.
Zu Beginn des Renntages können Kinder im Alter von 6 bis 9 und von 10 bis 13 Jahren in zwei "Fette-Reifen-Rennen" über 2,5 km u. 5 km die Rennatmosphäre selbst erleben und ihren ersten Schritt zum Radrennfahrer machen. Alle Infos zu Startzeiten, Anmeldung und Startbedingungen gibt es hier.



Fette Reifen Rennen

Um 12:40 Uhr findet dann das gemeinsame Rennen der Senioren und Junioren statt, bevor um 13:50 Uhr die internationale Elite (Männer KT und A/B-Klasse) um den Einzug in das Finale hinter den Derny-Schrittmachermaschinen kämpft. Die Fahrer versuchen die acht begehrten Finalplätze zu ersprinten. Außerdem vergibt "Sturm" Hombruch drei Wildcards für den Finaleinzug. Die Männerklasse C startet um 15:20 Uhr zu ihrem Wertungsrennen.
Um 16:45 Uhr beginnt der Höhepunkt des Rennnachmittags: das abschließende Derny-Finale hinter elf laut knatternden Schrittmachermaschinen. Auf den Geraden werden hier Geschwindigkeiten von über 50 km/h erzielt – ein Rennen, das allen Startern Kondition, Konzentration und ein perfektes Zusammenspiel von Fahrer und Schrittmacher abverlangt. Die Siegerehrung findet gegen 17:35 Uhr statt.



Plakat Radrennen 2015

Unser offizielles Rennplakat mit allen Startzeiten finden Sie hier.

Wie immer findet die von der Sparkasse Dortmund unterstützte Internationale Meisterschaft am Abschlusstag des Hombrucher Straßenfestes statt. Die Besucher können also nicht nur spannenden Radsport erleben, sondern auch beim Bühnenprogramm in Hombruchs Fußgängerzone vorbeischauen, sich an den Ständen der Hombrucher Vereine informieren oder den verkaufsoffenen Sonntag in Hombruch zum Shopping nutzen.
Der RuMC "Sturm" Hombruch 1925 e. V. bedankt sich schon jetzt für die langjährige Unterstützung durch die Sparkasse Dortmund, das Warenhaus Dustmann, die Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund und die vielen anderen Sponsoren!





Weltcupfinale Paracycling 2015

Hans-Peter Durst schreibt:

Liebe Radsportfreunde,
die Weltmeisterschaft in Nottwil war mein erklärtes 1. Saisonziel - mit den beiden gewonnenen Weltmeistertiteln für mich sogar übererfüllt.
Nun sind nach gut 4 Wochen auch die letzten Blessuren verheilt und die Folgen der Gehirnerschütterung ausgestanden - und das von mir erklärte 2. Saisonziel steht unmittelbar bevor.
Das Paracycling Weltcupfinale 2015 in Pietermaritzburg S.A. - für mich etwas ganz Aussergewöhnliches - konnte ich doch aufgrund diverser Umstände diese Auszeichnung der gesamten Saison noch nie gewinnen.
In diesem Jahr verlief die UCI-Weltcupsaison für mich sehr zufriedenstellend, konnte ich doch alle bisherigen Weltcuprennen ohne Ausfall bestreiten und mit 4 Siegen und 2 zweiten Plätzen 172 Punkte einfahren - vor David Vondracek aus der Tschechischen Republik und Goldy Fuchs aus Süd Afrika.
So konnte ich mich nach der verordneten "Kopfruhe" ganz ruhig vorbereiten mit Teilnahmen an den Wohltätigkeitstouren tour de magellan und Tour der Hoffnung und nun seit 1 Woche mit intensivem Training nach dem Plan von Robert Pawlowsky vom OSP Rheinland.
Die Vorfreude ist groß, nun stehen noch die umständlichen Verpackungsarbeiten des Dreirades an - sind doch die Transportbedingungen der Fluglinien novelliert worden und meine schöne Galore-Flugkiste ist nun um wenige Zentimeter zu groß.
Wie die Tage seit Nottwil verlaufen sind habe ich auf meinem Blog www.hans-peter-durst.de und auf meiner Sportlerseite Hans-Peter Durst auf Facebook mit einigen Impressionen beschrieben bei Interesse.

Mit sportlichem Gruß
Euer HP





John Marschall weiter erfolgreich

unser Nachwuchsfahrer John Marschall konnte sich wieder unter den ersten zehn platzieren!

Am Sonntag den 23.08 ist er in Bünde auf einen 800 m-Rundkurs ein 20 km-Rundstreckenrennen gefahren und belegte den 5. Platz. Seit vergangenem Wochenende muss er nach einem Sturz eine Zwangspause wegen einer Armprellung einlegen. Anfang Oktober beginnt dann in Antwerpen die neue Cross Saison.

Am Sonntag den 09.08 ist Hombruchs Nachwuchsfahrer John Marschall mal wieder erfolgreich in Belgien unterwegs! Bei einem schwerem Bergrundstreckenrennen in Tessenderlo belegte er in der Klasse Aspiranten ,nach 25km und einer Zeit von 42:03 den 21. Platz. Außerdem ging er am 16.08 in Nettetal bei einem Rennen an den Start. Trotz schlechtem Wetter fuhr er durch und errang zum Schluß den 7. Platz.





Paracycling Weltmeisterschaft in Nottwil 2015

Hans-Peter Durst berichtet:





Liebe Radsportfreunde,
die Paracycling Weltmeisterschaft in Nottwil 2015 - mein erklärter Saisonhöhepunkt ist Geschichte - lebendigere Geschichte als ich mir dies erhofft und vorallem gewünscht habe.
Die Vorbereitung auf dieses Event - ist es doch die WM vor den Paralympics in Rio 2016 - war aus meiner Sicht nicht zu toppen. Sowohl mein Stützpunkttrainer vom OSP Rheinland und Radsportverband NRW Robert Pawlowsky als auch in Absprache Bundestrainer Patrick Kromer aus Reute/Baden stellten mich perfekt ein, die vom Deutschen Behindertenverband genehmigten Trainingsmaßnahmen wurden konkret darauf abgestimmt.
So konnten wir geduldig und ausdauernd Grundlage auf Mallorca im Frühjahr trainieren - nach Leistungsdiagnostik danach rund um Sportmund die Form für die frühen Rennen in Italien (C1 Rennen Verola Nuova und Brescia) erarbeiten um dann die Spitzen im oberschwäbischen Ummendorf für die beiden Weltcupwetbewerbe in Maniago/Italien und Yverdon/Schweiz herauszukitzeln.
Dabei wurde nie das Saisonziel Titelverteidigung in Nottwil aus den Augen verloren - zwischen den beiden Weltcups wurde die WM-Strecke sowohl trainingstechnisch seziert bis ich sie lieben gelernt hatte, dazu psychologisch aufgearbeit mit der "Unmittelbarkeit des Erlebens" - Technik - für mich hieß das mir die einzelnen Streckenabschnitte in mentale Bilder malen um sie somit leichter in meiner Wahrnehmung aufnehmen zu können - meine Mentaltrainerin vom OSP Rheinland Grit Moschke ist seit Jahren darauf spezialisiert.
Durch die beiden Siege im Heimweltcup Elzach 1 Woche vor der WM in Nottwil war die Favoritenrolle auch nicht mehr wegzureden - ich habe diese gerne angenommen und sie mir zum "Freund" gemacht.
Auch die "Störmanöver" aus Italien eines Sportlers, der gegen alle regulären Widerstände in unserem so schönen Parasport Fuß fassen wollte, brachten mich nicht aus der Fassung.
Sein positiver Dopingbefund nach einer Heimkontrolle wurde von der nationalen Antidoping Agentur in Italien zurückgezogen - er hätte also starten können beim Weltcup in Elzach und der WM.
Davor stand aber noch die internationale Klassifizierung unseres Weltverbandes UCI durch die professionelle Kommission von Ärzten, Physiotherapeuten und spezialisten für unsere sportart-individuellen Beeinträchtigungen beim Paracycling.
Diese Kommission hat ihn letztendlich für für die Klassifikation T2 - Dreirad zugelassen - ich denke die von ihm selbst in Umlauf gebrachten Bilder sprechen dafür eine deutliche Sprache.
Ich konnte dieses Thema trotz der an mich persönlich gerichteten "bösen" Briefe und Beschimpfungen recht gut ausblenden und mich im Höhentrainingslager als auch in den Tagen nach Elzach sehr konzentriert vorbereiten.
Am Donnerstag war es dann soweit - nach der verregenten Eröffnungsfeier und des Teamrelays am Mittwoch Abend schien für uns Athleten die Sonne am Sempacher See - mein Start im WM Einzelzeitfahren war auf 10:12 Uhr terminiert - als letzter Starter meines Feldes T2 Dreirad - meine Lieblingsposition !!

Unser Co-Trainer Jan Ratzke verfolgte mich auf der Strecke im Begleitfahrzeug und wir hatten ausgemacht mich nur motivierend anzuhupen, wenn ein Plus ihm per Funk zugesprochen wurde - plus in diesem Fall der Rückstand auf einen vor mir gestarteten Athleten.
Da ich die Strecke in Bildern im Kopf und per Datenerfassungsgerät von SRM Meter für Meter abrufen konnte startete ich sehr zuversichtlich und genau nach Vorgabe - die 305 Watt nicht überschreiten bis eben ggfs ein Hupzeichen kommt.
Kurz vor den letzten 2 angezeigten Kilometern konnte ich dann noch in die Übersäuerung gehen und meine Beine die getretenen Wattzahlen über 400 anzeigen lassen - so benötigte ich für die 1. hügelige Runde 12:41 Minuten und die 2. dementsprechnd etwas schneller in 12:19 Minuten was für die gefahrenen 14 Kilometer 25:0082 Minuten ergab in einem Schnitt von 35:58 km/h.

Mein Freund Giorgio Farroni aus Italien und der immer starke US-Amerikaner Ryan Boyle komplettierten das Podium.
Der Freitag wurde zur aktiven Erholung und Regeneration genutzt - auch zur mentalen Vorbereitung auf das von mir immernoch nicht so perfekt beherrschte Straßenrennen - die Rennerfahrung kommt zwar besser und besser - aber..
Leider wurde ein Mitfavorit krank und konnte nicht starten - David Vondracek aus Tschechien und mein so vermisster Freund und Paralympics Sieger Straße von London David Stone gönnt sich in diesem Jahr eine Auszeit.
Samstag Morgen 11:00 Uhr - Startaufstellung im Leichtathletikstadion Nottwil - eine ganz besondere Kulisse - heute leider wieder im Regen - was meiner Motivation aber nicht geschadet hat.
Durch die schnellen, engen und recht schrägen Kurven war die Taktik klar - möglichst schnell eine Lücke reißen und mit wenigen Fahrern diese Passagen angehen. Dies gelang Giorgio Farroni, Nestor Ayala Ayala und mit recht gut, leider wollte dann am Berg keiner so richtig die Nase in den Gegenwind stecken - Ryan Boyle fuhr die dezimierte Verfolgergruppe wieder heran.
In der 3. Runde wollte ich die Vorentscheidung am Berg selbst "erzwingen" und attackierte, nur Giorgio und Nestor konnte an meinem Auffahrschutz bleiben.
Somit war ziemlich klar - die Stadionrunde mit der schnellen Einfahrt vom Bühl musste es bringen - wahrscheinlich sogar ein Sprint.
So kam es, Nestor attackierte nochmals auf der letzten Geraden vor der superschnellen Rechtskurve hinein ins Stadion - ich konnte dagegenhalten und als erster in die Kurve fahren - hinunter ins Stadion und auf dem roten Teppich in die Stadionkurve links - dann verliert sich meine eigenen Erinnerung - vom Trainergespann Patrick Kromer und Jan Ratzke wurde es mir wie folgt berichtet - Giorgio ist links von mir offensichtlich zu schnell in diese Kurve und driftete nach rechts aussen, offensichtlich hat er wohl mit seinem Vorderrad in mein hinteres linkes Laufrad eingefädelt und ist gestürzt - Nestor und ich sind unbeschadet auf die Zielgerade nach dem 50 Meter Schild gekommen und parallel gesprintet - mit 4 Hundersteln oder etwa 10 Zentimetern Vorsprung konnte ich meinen ersten Straßenweltmeistertitel verteidigen - Weltmeister 2015 !!
Leider hat mich der Kolumbianer dann wohl durch schwindende Kräfte unmittelbar nach der Ziellinie mit ca. 48 km/h von der linken Seite ungebremst in die massive Absperrung geschoßen - durch zunächst frontal von vorn und im 2. Ausheber von hinten prallte mein Kopf - gut behelmt vom Netzwerkpartner Abus in Wetter - 2 mal an das Eisen - ich verlor das Bewusstsein und musste aufgrund einer diagnostizierten Gehirnerschütterung sofort in die Intensivstation zur Überwachung der Paraplegikerklinik Nottwil.
Somit fand die Siegerehrung nur mit den Platzierten statt - die Deutsche Nationalhymne wurde gespielt ....
Was bleibt - leider ohne Erinnerung an mein Straßenrennen - ist die Tatsache, dass ich im überaus erfolgreichen DBS-Paracycling-Nationalteam (wir konnten die Nationenwertung mit 21 Medaillen vor den USA mit 18 u Italien mit 15 gewinnen ) als erfolgreichster Einzelathlet 2 Goldmedaillen zu unseren errungen 6 Siegerplatzierungen beitragen konnte - und durch die vielen mir zugesendeten Bildern und Berichten ist es ja fast als ob ich das Ende selbst erlebt habe !!
Der Pechvogel der WM ist für mich mein italienischer Freund Giorgio - viel Arbeit geleistet im Straßenrennen, gestürzt in aussichtsreicher Position, aufgerappelt und die 50 Meter mit dem Rad (wie einst Jens Fiedler auf der Bahn) ins Ziel geluafen und kurz vor der Ziellinie überrollt vom US-Boy Ryan Boyle, der sich hinter Nestor Ayala Ayala die Bronzemedaille sicherte.
Eine wunderbare, perfekt organisierte Paracycling WM ging zu Ende - ich konnte gestern nach Rücksprache mit unserer Verbandärztin Dr. Anja Hirschmüller die Heimreise im Caddy gefahren von Ulrike antreten und werde mich hier in bewährter Form im Klinikum Nord weiterbehandeln lassen - es gibt nach den Röntgenuntersuchungen keine Brüche an den Händen, Fingern, Schulter, Jochbein und Gesäß - nur Weichteilprellungen und eben die Gehirnerschütterung.
Diese beiden gewonnen Titel als Einzelzeitfahr - und Straßen-Weltmeister darf ich nun bis Ende 2017 tragen - im paralympischen Jahr gibt es für uns leider keine WM - da eröffnet sich bereits heute die Frage - ist das mögliche Rennen in Brasilien wirklich mein Letztes gegen die Uhr ....aber zunächst jetzt Ruhe und ganz vorsichtig daran denken ...auf dem Weg nach Rio 2016.
Anfang September geht es ja dann noch zum Weltcup Finale nach Pietermoritzburg in Süd Afrika - ein schöner Abschluß für mich - konnte ich dieses Trikot doch noch nie am Ende der Saison überstreifen.
Mit sportlichem Gruß hoffentlich bis bald auf ein Glas Rotwein oder lecker Bier, auf das ich mich eigentlich am Samstag Abend sososo gefreut hatte :-)

Euer Hans-Peter



Weitere Fotos:

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Gute Nachrichten von unseren Nachwuchsfahrern

Am 26.07 fuhr Schülerfahrer John Marschall in Zussen / Belgien - Flandern ein 25 km langes Bergrennen. Trotz Regen und eines Sturzes er den den 10. Platz erkämpfen!
Am 01.08 ging es trotz großer Hitze zur Bezirksmeisterschaft in Bielefeld / Ostwestfalen auf die Sommerbahn. Dort konnte Johns Bruder Maurice bei einem Omnium aus Punktefahren, Ausscheidungsfahren, 500 m Zeitfahren, 2000 m Verfolgungsrennen und einen Rundenrekordfahren in der Klasse U11 gewinnen! In der Klasse U15 erreichte John Marshall dann den 3. Platz!



Die Marschall-Brüder



Weiterhin im Ausland erfolgreich unterwegs

John Marschall

In dieser Saison hat Schülerfahrer John Marschall bereits 17 Radrennen in Belgien (Flandern) und in den Niederlanden gefahren. Darunter kam er in Montenaken/Flandern (an der Walonischen Grenze) bei einem 24 km langen, schweren Bergrundstreckenrennen als 10. über die Ziellinie.
Dann war er noch in Groot-Gelmen Flandern (Walonische Grenze) am Start, wo er auf einem 800 Meter Kurs mit einer 6%-Steigung nach 26 km auf den 21. Platz kam. Bei der Schwere der Rennen eine ausgezeichnete Leistung.





Hans-Peter Durst schreibt:

Liebe Radsportfreunde,
die Saisonhöhepunkte stehen unmittelbar vor der Tür - der UCI Heimweltcup im schwarzwälderischen Elzach und natürlich die UCI Weltmeisterschaft im schweizerischen Nottwil.
Nach der bislang so gut angelaufenen Paracycling Saison 2015 werde ich die Favoritenrolle bei beiden Wettbewerben - Einzelzeitfahren und Straßenrennen - annehmen und freue mich darauf.
Die vergangenen 2 Wochen im heimischen Umfeld in Dortmund dienten der Regeneration und geistigen Erholung, dazu die finale Abstimmung des Materials und der Ausstattung, ich kann sehr dankbar sein.

Hans Peter Durst

Nun geht es am Samstag ins abschließende Höhentrainingslager in St. Moritz - Jugendherberge auf 1.880 Metern - für mich ist es das erste TL dieser Art - bislang gab das Budget des Verbandes dies nicht her - nun im vorparalympischen Jahr geht es um die Nationenpunkte für die Startplätze bei den Paralympics 2016 - da optimieren wir mit allen legalen Mitteln.
Von St. Moritz geht es für die Nationalmannschaft Paracycling direkt nach Elzach, gute 30 Kilometer nördlich von Freiburg. Hier geht es für mich als "Lokalmatador", wie der Veranstalter dort mich gerne als amtierender Doppelweltmeister nennt auch um die weitere Verteidigung des Saisonziels Gewinn des UCI-Weltcups und natürlich für möglichst viele weitere Nationenpunkte.

Im Anschluß nach dem 26.7. verbleiben wir zur Regeneration 2 Tage in dieser idyllischen Stadt im 2-Täler-Land um danach gemeinsam zur UCI Weltmeisterschaft 2015 nach Nottwil am Sempacher See zu reisen. Als Titelverteidiger auf beiden Strecken werde ich wohl auch hier die Favoritenrolle nicht wegdiskutieren können, bin aber bestens vorbereitet durch meinen Stützpunkttrainer am OSP Rheinland Robert Pawlowsky und sein Team.
Diese Woche wurde ich dort nochmals komplett medizinisch "gecheckt" - es passt - und durch die Mentaltrainerin Grit Moschke auf die Strecken eingeschworen.
Heute und Morgen darf ich nochmals meine mir so bekannten Strecken zum Training nutzen - Sportmund pur - und dank der Deutschen Sporthilfe - Aktion "Gold" am Samstag unmittelbar vor der Abfahrt mit aktiven und ehemaligen Sportlern den Saisonauftakt des BVB Dortmund live im Stadion miterleben.

Es geht schon wieder los ... auf meinem Weg nach Rio 2016

Mit sportlichen Grüßen

Euer Hans-Peter





Ergebnisse des 2. Weltcup-Wochenendes

Hans-Peter schreibt dazu:

Liebe Radsportfreunde,
mit großer Freude und überglücklich kann ich die Ergebnisse des 2. Weltcup Wochenendes mitteilen.
Im westschweizerischen Yverdon les bains am Neuburger See traf sich die Weltelite zum 2. UCI Paracycling Weltcup - eine beeindruckende Kulisse mit diesem herrlichen See umrahmt von den imposanten Schweizer Alpen.
Am Sonntag startete diese Veranstaltung mit dem Einzelzeitfahren über 14,5 Kilometer - flach entlang des Ostufers mit einigen "tricky" Kurven auf den letzten 3 Kilometern. Bei herrlichem Sonnenwetter ging es für uns Dreiradfahrer Klassifikation T3 ab 10:40 Uhr im üblichen 1-Minuten- Abstand von der Rampe.
So konnte ich den TT-Kurs in 22:10:44 min absolvieren - eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 38:29 km/h - Platz 1. und wichtige 30 Nationenpunkte auf dem Weg nach Rio 2016 - die ja Anfang des Jahres dann unsere Startplätze ergeben. Die Platzierten waren der US-Amerikaner Ryan Boyle und Livio Raggino aus Itlaien - mein Dortmunder Vereinskollege bei Sturm Hombruch David Wiegmans belegte den 10. Platz mit 25:46:69.

HP Durst siegt in Yverdon 2015

Bei den Damen WT2 konnte meine Nationalmannschaftskollegin Jana Majunke ebenfalls erfolgreich den 2. Platz belegen.

Am Montag dann um 11 Uhr Start zum Straßenrennen - Start vor dem historischen Grand Hotel Les Bains in Yverdon. Leider wolkenbruchartiger Regen schon beim Warmfahren und beim Start - für die Zuseher, die Veranstalter und Betreuer noch viel schlimmer als für uns Athleten. Die Strecke war das schwerste Profil seitdem ich diesen wunderbaren Sport Paracycling ausüber - 505 HM über 30 Kilometer - dazu natürlich beim Rundkurs die Serpentinabfahrten - für uns Dreiradfahrer eine echte Herausforderung und auch Überwindung der Angst.
So war das Ziel in der Trainerbesprechung gleich am ersten Berg die Attacken mitgehen, um bei der 1. Abfahrt mit vorne zu sein um möglichen Kollissionen aus dem Weg zu gehen.
So konnten sich 5 Fahrer auf den ersten 3 ansteigenden Klometern absetzen, die jungen Wilden machten ihrem Namen wirklich Ehre und ich versuchte meine Erfahrung dagegen zu halten. Beim 2. Anstieg versuchte ich die Attacke vom US-Boy Ryan Boyle und vom Tschechen David Vondracek mitzugehen, konnte mich sogar auf den letzten 400 Metern vor der Abfahrt etwas absetzen. Die Beiden überrollten mich zwar bei der Abfahrt wieder - ich wusste aber für die nächste Runde, dass die Beine bei mir mitmachten. So nutzte ich nach der 1. Zieldurchfahrt sofort den 1. Anstieg über 10 % wieder, um mich abzusetzen und konnte so mein Tempo umsetzen.
Am Ende konnte ich nach 1:03 Stundendie Ziellinie überqueren mit 39 Sekunden Vorsprung vor Ryan Boyle und David Vondracek - ein besonderes Gefühl für das gefühlt schwerste Radrennen Paracxcling in meinem noch jungen Leben :-). Und in der Schweiz zu gewinnen macht besondere Freude - ist die Siegprämie doch eine 300 Gramm schwere Tafel Schokolade :-)
Leider musste David Wiegmans das Rennen aufgeben - Jana Majunke aus Cottbus konnte ihre Stärke am Berg voll einbringen und fuhr als Siegerin durchs Ziel - grandios.

Was mich aber ganz besonders freut - ich bin aktuell nun Träger des UCI-Weltcup-Führenden- Trikots - es blieb mit bislang immer verwehrt wegen Krankheit oder "Finanzmittelknappheit" bei mindestens 1 Weltcuprennen der Saison - es ist seit Jahren ein großes sportliches Ziel von mir, diese Kategorie einmal zu gewinnen.
Die Zwischenziele sind erreicht - die entgültige Qualifikation für die WM in Nottwil vom 27.7. - 2.8. 2015 - und die Führung sowohl in der UCI Weltcup-Wertung als auch die aktuelle Führung in der Weltrangliste.
Nun gilt es in der Heimat Ruhe zu finden für die so wichtige aktive Regeneration - am Wochenende die Teilnahme am PSD-Bank Westfalen Traithlon im Kreis der Freunde - und dann die ultimative Vorbereitung auf die beiden Saisonhöhepunkte mit dem Deutschen Weltcup in Elzach/Schwarzwald und der Weltmeisterschaft im schweizerischen Nottwil - wir fahren dafür ab Ende nächster Woche mit der DBS-Nationalmannschaft nach St. Moritz ins Höhentrainingslager - Vorfreude pur.

Mit sportlichem Gruß bis ganz bald
HP




Trauer um Walter Schürmann

Die Radsportler des R.u.M.C. Sturm Hombruch trauern um ihren früheren Vereinskollegen Walter Schürmann, der im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Schürmann wurde in der Talentschmiede der Gebrüder Alfred, Herbert und Ede Neumann beim RuMC Sturm Hombruch in den späten 1940er Jahren entdeckt. Während seiner aktiven Zeit für Sturm Hombruch errang er viele Erfolge, darunter 1949 die Deutsche Meisterschaft im Straßenrennen der Amateure.
In den 1950ern wechselte er ins Profilager und errang weitere Erfolge.

Wir gedenken ihm mit seiner Familie, den Angehörigen, Freunden und Wegbegleitern.

Walter Schürmann in der WAZ





Manfred Schmadtke wird 80 - wir gratulieren

Manfred Schmadtke

Der langjährige "Hausschrittmacher" der Westfalenhalle Manfred Schmadtke wird am kommenden Samstag (13.6.15) genau 80 Jahre alt.
Nach seiner aktiven Zeit als Radamateur feierte Manfred auf den Radrennbahnen Europas unzählige Erfolge als Schrittmacher bei Steher- und Dernyrennen. So wurde er u.a. Europameister mit Thorsten Rellensmann und ebenfalls mit Bruno Vicino, Deutscher Meister mit Stefan Schmitz und ebenso mit Thorsten Rellensmann und Schweizer Meister mit Othmar Häflinger.


Manfred Schmadtek als Schrittmacher auf der Bahn

Vielen bekannt ist auch noch das Vater/Sohn-Gespann Manfred und Frank Schmadtke von zahlreichen Siegen bei Amateurstehrrennen in der Halle und auf der Sommerbahn.

2005 übergab Manfred Schmadtke nach 22 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden von "Sturm" Hombruch an Andreas Schulz und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In diesen 22 Jahren war er Organisator aller Straßenrennen vom Hombrucher Radsportverein. Ebenso organisierte er -auch noch in der Zeit danach- zahlreiche Amateur-Steher- und Dernyrennen auf Bahn und Strasse.

Viele Auszeichnungen wurden ihm im Laufe seines Sportlerlebens zuteil: z.B. die Sportlerehrennadel der Stadt Dortmund oder die Verdienstnadel des Landesverbands NRW.

Leider beendete ein schwerer Sturz bei einem Steherennen in Erfurt vor Jahren seine sportliche Karriere. Trotzdem blieb er dem Radsport bis zum heutigen Tag treu. Eines bleibt ihm zu seinem Geburtstag allerdings verwehrt, seine geliebten Schrittmachermaschinen nochmals auf der Bahn zu hören und zu sehen. Nachdem sich die Westfalenhalle vor Jahren dazu entschlossen hatte die Holzbahn herauszureißen, sind die über 100 Jahre alten Maschinen in den Katakomben der Halle zu einem Dornröschenschlaf verdammt.


Manfred Schmadtke und seine Maschinen




Deutschen Meisterschaften Straße 2015

Hans Peter Durst DM 2015 in Köln

Hans Peter berichtet:


Wunderbare Tage in und um Köln sind Geschichte - die Deutschen Meisterschaften Straße 2015 in Köln, perfekt organisiert und durchgeführt vom Orga-Team und deren Helfern der Cologne Classics (www.cologneclassic.de) und den Mitgliedern und Verantwortlichen des durchführenden Vereins Rcc "Günther" Köln Longerich.

Am Samstag fanden auf dem sogenannten "Speedway" entlang der ehemaligen Braunkohletagebaustrecke in Bergheim-Elsdorf die Einzelzeitfahren der unterschiedlichen Klassifikationen unserer Paracycler statt - eine fast komplett flache Strecke mit einigen S-Kurven vor dem eigentlichen Speedway - eine ideale Zeitfahrstrecke für alle handicaps.
Die Deutschen Meisterschaften wurden eingebettet in den UCI Europacup C1 - also auch mit internationalen Athleten aus 13 Ländern - bei der Disziplin Zeitfahren im Modus mit Faktoren innerhalb der Klassifikationen. So fahren wir T2 Dreiradfahrer mit 100 % der gefahrenen Zeit - die T2 - Frauen mit 87,71 % davon, unsere schwerer eingeschränkten T 1 Fahrer mit 83,41 % und unsere T 1 Fahrerinnen mit 73.16 %.
So können die unterschiedlich starken Einschränkungen einigermaßen fair beurteilt werden und es gibt somit pro Klassifizierung einen Deutschen MeisterIn.
Nach 24:48:27 Minuten konnte ich die 15 Kilometer beenden, nach effektiv 31:06:35 Minuten unsere Weltmeisterin Jana Majunke vom BPRSV Cottbus, die faktoriert auf 27:16:98 umgerechnet wurden und zum 2. Platz der Deutschen Meisterschaft gereichten. Mein Vereinskollege vom RuMC Sturm Hombruch in Dortmund, David Wiegmans wurde mit effektiv 28:46:11 Minuten sehr guter Dritter.


Hans Peter Durst beim Einzelzeitfahren DM Köln 2015

Die spätere Siegerehrung in Köln Longerich wurde sehr professionell, aber eben auch mit dem für Köln Longerich so bekannten familiären Charakter durchgeführt - Paracycling Rennleiterin und Mitorganisatorin Gina Haatz überreichte nicht nur im Beisein von RSV-NRW Präsident Toni Kirsch die Medaillen - sie spielte auch aktiv live in der Blaskapelle mit, die die internationalen Hymnen intonierten- sehr emotional.



Pressetermin mit prominenter Besetzung, u.a. mit Ulrike von der Groeben und ralf Grabsch

Am Sonntag fanden bei herrlichem Sonnenschein die Straßenrennen auf dem seit 62 Jahren bekannten Innenstadt Kriterium statt - letzte Hemmnisse wie eine kurzfristig angesetzte Baustelle auf der Strecke wurden bereinigt - es konnte los gehen. So startete Stefan Rosiejak und Rennleiterin Gina Haatz um 12:30 Uhr das T-Straßenrennen.
Bereits nach 4 Runden konnten zunächst 4 Fahrer mit David Wiegmans, Lars Nikolay und Friedrich Freytag und mir eine Lücke reißen und blieben 2 weitere Runden zusammen, kurz vor Start und Ziel an der leichten Steigung wagten David Wiegmans und ich den erneuten Vorstoß, er war erfolgreich und wir konnten durch gute Führungswechselarbeit bis zum Zielsprint den Vorsprung halten.
Nach 36:51:50 war somit auch die 2. Titelverteidigung 2015 erfolgreich - Deutscher Meister Straße.

Für mich ein ganz besonderer Tag und somit auch die anschließende Siegerehrung in Longerich - war es doch mein 57. Geburtstag aber noch wichtiger, mein 30. Hochzeitstag mit meiner Frau Ulrike, ohne die ich meinen Sport nicht eine Minute ausüben könnte.
Ein großer Danke an alle Verantwortlichen vor Ort - es waren Momente für meine Frau und mich, die wir nie wieder vergessen werden - nun gilt die Aufmerksamkeit der direkten Vorbereitung auf die beiden so wichtigen Weltcups in Maniago/ Italien und Yverdun/CH im vorparalympischen Jahr, indem wir die notwendigen Nationenpunkte für unsere potentiellen Startplätze in Rio 2016 erfahren können.

Ab 1. 6. geht es wieder los, im prall gefüllten Caddy Maxi - aber vorher sei mir noch etwas lokale Freude gegönnt - am 31.Mai nehmen David Wiegmans und ich an der RuMC Sturm Hombruch RTF Haarstrang in Dortmund teil - eine ideale Vorbelastung für das darauf folgende Weltcup Wochende.

Vielen Dank für Ihr und Euer Verständnis für diese etwas unpersönliche Art der Mitteilung - gerne wie immer mehr auf www.hans-peter-durst.de und seit knapp 4 Wochen auf auf "Facebook" unter meinem Namen.
Ganz herzlichen Gruß aus Sportmund HP





John Marschall in Belgien am Start

Unser einziger Jugendfahrer John Marschall fährt fast jedes Wochenende mit seinem Vater zu Radrennen nach Belgien.
Am letzten Wochenende ist John bei seinem 4. Radrennen in Westerlo / Provinz Antwerpen gefahren und belegte in der Klasse Aspiranten den 15. Platz von 30 Teilnehmern, 22km in der Zeit von 31 Minuten. Da die Rennen in Belgien ziemlich hart gefahren werden, ist diese Plazierung umso höher einzustufen!

John Marschall





Erfolgreicher Start in die Rennsaison

Hans Peter Durst berichtet:
Aller Anfang ist schwer – so für mich auch jedes Jahr der Start in die neue Rennsaison.
War das Training und die Vorbereitung richtig – ist das gewählte Material konkurrenzfähig – was haben die Wettbewerber seit dem letzten Zusammentreffen gemacht.

Die Saison 2015 – die vorparalympische Saison – ist nun nach 2 Rennwochenenden in Italien eröffnet.
Das erste Wochenende mit den beiden Rennen auf der Straße und im Einzelzeitfahren verlief sehr erfolgreich, ich konnte beide Rennen in Verolanuova und Verolaveccia gegen die starke vorallem italienische Konkurrenz mit Giorgio Farroni und Livio Raggiani gewinnen und somit auch den Gesamtsieg des ersten Europacups einfahren. 15 wichtige Nationenpunkte für das Paracyclingteam germany auf dem Weg nach Rio 2016.



HP

Sieg

Nach einer guten und effektiven Vorbereitungswoche in Verolanuova ging es zum 2. Europacup zunächst am Tag der Arbeit in Bovezzo. Das Straßenrennen passte mit seinem bergigen Profil sehr gut in die Vorbereitungen auf die WM in der Schweiz Ende Juli. Bei naßkalten Bedingungen lief es bei mir sehr gut und ich konnte somit auch das 2. Straßenrennen der Saison für mich entscheiden, vor Livio Raggiani und meinem Teamkameraden von Sturm Hombruch in Dortmund, David Wiegmans.

Ein Traumtag als Ruhetag danach, zunächst die müden Beine etwas ausrollern in dieser herrlichen Agrargegend um Brescia, 2 ½ schöne Stunden in herrlicher italienischer Sonne, danach ein kleiner Abstecher nach Monticchiari, dem Ort der BahnradWM 2016 (?) und von dort noch auf einen Spaziergang nach Sirmione am Lago die Garda, von der Sonne verwöhnt und für die Augen ein Festival der Farben – herrlich.

Geniessen

Um 5 Uhr war die Nacht zu Ende, Vorbereitung auf den frühen Start um 8:06 Uhr in San Zeno zum abschließenden Einzelzeitfahren.
45 Minuten „Warmfahrprogramm“ schon auf der Strecke nach Trainer Robert Pawlowskys Vorgaben – dann Start als letzter der Klassifizierung T 2.
Ein komplett flacher, für uns Dreiradfahrer recht eckiger Kurs, der 2 mal gefahren werden musste. Die 14,6 Kilometer konnte ich in 23:19 Minuten (handgestoppt) absolvieren, was für den Tagessieg reichte und somit auch für den Gesamtsieg des Europacups Brescia 2015.

Begleiter

Ein erfolgreicher Start in die Saison – vielen herzlichen Dank fürs intensive Daumen drücken, für die mutmachenden Worte im Vorfeld und die tolle Begleitung.

Nun geht es zurück über Nottwil/CH, wo ich die WM Strecke 2015 abfahren und filmen werde nach Dortmund, wo ich mich schon sehr auf den Graupeneintopf meiner Schwiegermutter freue und ein frischgezapftes Dortmunder Brinkhoff Pils.

Die weitere Vorbereitung und Konzentration ist auf die Deutsche Meisterschaft am Pfingstwochenende in Köln Longerich ausgerichtet – ein besonderes Highlight für mich als NRW-Radsportler.

Lieben Gruß aus Brescia HP





Clubabend fällt aus

Unsere Vereinswirtin nimmt sich eine Auszeit. Daher kann unser Clubabend am Mittwoch, 06.05.2015 nicht stattfinden.





Klaus Christoph ist tot

Eine traurige Nachricht hat uns leider erreicht: Vergangene Woche Mittwoch ist unser langjähriges Vereinsmitglied Klaus Christoph im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit hier in Dortmund verstorben.

Klaus Christoph

Klaus war seit 1983 Mitglied bei Stum Hombruch und eine feste Größe in unserem Vereinsleben: Ob beim wöchentlichen Clubabend, als zuverlässiger Helfer beim Rennen und der RTF oder bei den vielen anderen Veranstaltungen unseres Vereins: Klaus war immer mit dabei, auf ihn konnte man sich verlassen. Und mit seiner offenen und freundlichen Art hat er uns allen viel Freude bereitet.

Noch im letzten Jahr war Klaus einer unserer aktivsten RTF Fahrer. Nun hat er seine letzte Fahrt angetreten.
Wir werden Dich vermissen!





Karfreitags Rad- und Wandertour

Am vergangenen Freitag fand unter großer Beteiligung die alljährliche Rad- und Wandertour von Sturm Hombruch statt, diesmal im Niederhofener Wald. Die Radsportler fuhren indes eine große Runde in Richtung Haarstrang.
Mittags traf man sich dann wieder zum gemeinsamen Mittagessen im "Jägerheim".



Rad- und Wanderfahrt 2015



Die aktiven Radsportler befinden sich zur Zeit im Trainingslager in Renesse/NL

F.Schmadtke





Einladung

Am 3.4.2015 findet unsere Karfreitags Rad- und Wandertour statt. Hierzu möchte ich alle interessierten Mitglieder, deren Freunde und Bekannte einladen.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Restaurant Jägerheim in Wellinghofen (Tel: 0231/462428), Niederhofer Kohlenweg 170 um 10 Uhr.

Die Wandergruppe unter meiner Führung unternimmt einen Rundgang, vom Parkplatz durch den Niederhoferwald und zurück. Laufzeit ca 2,5 Std.
Die Radgruppe unter Führung von Bernhard Falk, fährt vom Parkplatz in Richtung Unna und zurück. Die Runde ist ca. 35 Km lang.
Um 12:30 ist ein gemeinsames Mittag im Restaurant - Jägerheim geplant.

Radwanderfachwart Oskar Schneider





John Marschall startete bei 16 Rennen in den Niederlande (Jos. Feron Cup)

Hombruchs einziger Schülerfahrer John Marschall entpuppt sich als begeisterter Querfeldeinfahrer. Unterstützt von seinem Vater Uwe, fuhr er in der Zeit vom 12.10.2014 bis zum 01.02.2015 insgesamt 16 Rennen in den Niederlanden. Dort laufen die Rennen unter dem Namen Cyclo Cross. In der Schüler Klasse U13 beträgt die Fahrzeit im Gelände etwa 30 Minuten. Im Gesamtklassement erreichte John Marschall nun den Platz 11 von 41 Teilnehmern mit stolzen 106 Punkten. Dies ist natürlich ein toller Erfolg für seine erste Cross Saison im Radsport.



John Marschall



Jahreshauptversammlung 2015

Der 1. Vorsitzende Andreas Schulz begrüßte die Mitglieder des mit 120 Mitgliedern größten Dortmunder Radsportvereins. Zunächst gab es einen Rückblick auf das vergangene Sportjahr 2014, dann wurde der Blick auf das neue Sportjahr gerichtet.
Weiterhin gab es Teilneuwahlen im Vorstand. Zum neuen und alten 1. Vorsitzenden wurde Andreas Schulz wiedegewählt, ebenfalls keine Veränderungen gab es beim Geschäftsführer Sven Krause, beim RTF Fachwart Werner Pietsch, beim Trainer Lars Krause und beim Aktivensprecher Gabor Klung. Alle wurden einstimmig wiedergewählt. Pressewart bleibt weiterhin Frank Schmadtke.

Sportliche Höhepunkte in diesem Jahr sind das Oster-Trainingslager in Holland, die 34. RTF-Haarstrang-Rundfahrt am 31.5.15 und die 42. Internationale Meisterschaft der Sparkasse Dortmund am 6.9.2015. Dann folgen das Vereinsrennen am 9.9.2015 und das Vereinsfest am 25.10.2015

Als besondere Leistung des vergangenen Sportjahres hob Andreas Schulz die Paraolympic-Doppelweltmeisterschaft von Hans-Peter Durst hervor.
In der neuen Saison will Hans-Peter Durst, zusammen mit David Wiegmanns und Sturm Ur-Gestein Dirk Meissner seine Leistung weiter steigern.

Der neue Vorstand

Bei Ihnen dreht sich alles um das Rad:(v.l.n.r.) Sven Krause, Andreas Schulz, Gabor Klung, Dieter Tiede und Oskar Schneider



Fuchsjagd und Neujahrswanderung

Fuchsjagd 2015

Am Sonntag trafen sich wieder über 40 Vereinsmitglieder zur Fuchsjagd des Hombrucher Radsportvereins "Sturm" und zur traditionellen Saisoneröffnung im Wald am Augustinum.

Fuchs Lars Krause konnte seinen Vorsprung allerdings nicht lange halten. Schon nach kurzer Zeit wurde er von Vorjahressieger Frank Schmadtke in seinem Versteck aufgestöbert und schnell gefasst.
Anschließend ging es zum Aufwärmen und zum Mittag ins Vereinlokal Haus Puschnik. Wie jedes Jahr hatten alle wieder viel Spaß und freuen sich auf die neue Radsportsaison.

Der nächste Termin ist die Jahreshauptversammlung am 8.2.15.





Einladung zur Saisoneröffnung 2015

Am 18.01.2015 findet unsere Saisoneröffnung mit Fuchsjagd und Neujahrswanderung statt.
Hierzu möchte ich alle interessierten Mitglieder, deren Freunde und Bekannte einladen.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Augustinum, Kirchhörderstr. um 10 Uhr.

Die Wandergruppe unter meiner Führung unternimmt einen Rundgang durch die Bittermark. Dauer der Wanderung 1,5 Std.

Die Fuchsjagd findet auf dem Gelände Dortmunder Stadtforst, Bittermark-hoch bis zur Viermärker Eiche-statt. Der Fuchs wird vor Beginn auf dem Parkplatz durch Losentscheid ermittelt.

Um 12:30 Uhr ist ein gemeinsames Mittag im Vereinslokal "Haus Puschnik" geplant.


gez. Radwanderfachwart Oskar Schneider





Einladung

zu der am Sonntag, den 08. Februar 2015, 10:00 Uhr, im Vereinslokal Haus Puschnik, Grotenbachstr. 48, stattfindenden Mitgliederversammlung.

Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der Anwesenheit, Totenehrung

2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2014

3. Geschäfts- und Kassenbericht
a) Bericht des Geschäftsführers
b) Bericht des Schatzmeisters
c) Bericht der Kassenprüfer

4. Bericht des Trainers und der Fachwarte
a) Bericht des Trainers
b) Bericht des Fachwartes Rad- Touristik
c) Bericht des Fachwartes Radwandern
d) Bericht der Sozialwartin
e) Bericht des Pressewartes
f) Bericht des Meldewartes/ Aktivensprecher

5. Wahl eines Versammlungsleiters zur Entlastung des Vorstandes

6. Teil- Neuwahl des Vorstandes
a) 1. Vorsitzender
b) Geschäftsführer
c) RTF-Fachwart
d) Sportwart
e) Aktivensprecher

8. Haushaltsvoranschlag 2015 sowie einzelne Maßnahmen mit Beratung und Beschlussfassung a) Haushaltsvoranschlag
b) Rücklage für die 42. Internationale Meisterschaft
c) Anschaffung von Bekleidung
d) Zuschuss bzw. Übernahme von Kosten für die Saisonvorbereitung der Rennfahrer in Holland
e) Zuschuss bzw. Übernahme von Kosten für die Trainingsfreizeit der Rennfahrer
f) Zuschuss bzw. Übernahme von Kosten für die Trainingsfreizeit der Senioren

9. Verschiedenes

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.
Der Vorstand

Termine 2015

Die Vereinstermine für das neue Jahr könnt Ihr hier finden.








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